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FAQ

DER AMERICAN MUSTANG

 

Was ist ein American BLM-Mustang?

Ein American BLM-Mustang ist ein, auf staatlichen Flächen, wildlebendes Pferd, welches über das BLM verwaltet wird. Um die Mustangs nachhaltig in freier Wildbahn leben zu lassen, ist es, so die derzeitige Meinung, nötig, den Bestand zu reduzieren. Statt die „Überbestände“ zu töten, werden die Pferde eingefangen und registriert. Wie bei jeder Pferderasse erhält jedes Pferd sein Registrationspapier und ein Brandzeichen an der linken Halsseite.

 

Wo findet der American BLM-Mustang seinen Ursprung?

Den Ursprung des American Mustang findet man bereits im 15. Jahrhundert. Damals besiedelten die Spanier mit ihren einheimischen Pferden den amerikanischen Kontinent. Wenig später wurde ein europäisches Ausfuhrverbot verhängt um die Pferdepopulation in Europa zu sichern. Aus diesem Grund kreuzte man in Amerika Araber und Berber ein, um den Bedarf an Pferden weiter decken zu können. Diese Pferde verwilderten später in der Weite des Landes und noch heute werden Nachkommen dieser Pferde entdeckt, die in Herden umherstreifen.

 

Was sind die Eigenschaften des American Mustangs?

Der American Mustang ist ein ganz besonderes Pferd. Er weist, zum Überleben in der Wildnis, Eigenschaften auf, die in vielen hochgezüchteten Sportpferderassen verloren gegangen sind. Mustangs sind meist Pferde mit einem ausgeprägten Sozialverhalten, klar im Kopf und sehr ehrlich gegenüber dem Menschen und anderen Pferden.

Das Besondere an diesen Pferden ist, dass sie, nach einem erfolgreichen Training, dem Menschen vertrauen, ihn respektieren und sich die Zusammenarbeit auf eine fast magische Art und Weise gestaltet. Ihre oftmals große Unerschrockenheit und Gelassenheit machen sie zu absoluten Ausnahmepferden.

Der Mustang ist in Amerika in allen Sparten der Reiterei zu Hause. Dort wird er nicht nur im Westernsport erfolgreich eingesetzt, sondern auch in der Vielseitigkeit, beim Springen und in der Dressur. Auch Wander- und Distanzreiter haben viel Freude an den Pferden.

 

Welches Stockmass hat der Mustang?
140 cm-160 cm

 

Sind Mustangs intelligenter als domestizierte Rassen?

Die Wildheit ihrer Ahnen hinterlässt Spuren. Mustangs sind sehr intelligente Tiere, eine Voraussetzung zum Überleben. Mustangs unterscheiden sich von anderen Pferden. Insbesondere der wilde BLM-Mustang lebt oft seit Generation ohne Kontakt zum Menschen. Damit sind sie, laut Aussage vieler Trainer, im Vorteil beim Training, denn sie sind sehr anpassungsfähig.

Alles in allem haben Mustangs ein anderes Verhältnis zu ihrer Umwelt als beispielsweise domestizierte Rassen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten vom Menschen geprägt sind.

Wildeingefangene Mustangs können meist innerhalb weniger Tage trainiert werden. In unserem Event wollen wir dies unter Beweis stellen, Ihnen diese tollen Pferde in allen Bereichen des Reitsports vorstellen.

 

Für wen ist der Mustang geeignet?

Der Mustang eignet sich für jeden, der Interesse daran hat, pferdegerecht mit ihm zu arbeiten. Erfahrene Menschen können einen Freund fürs Leben in dem Mustang finden.

 

Was versteht man unter natürlicher Selektion?

Unter natürlicher Selektion versteht man die Vermehrung einer Art (hier des Mustangs) ohne menschlichen Einfluss. Der stärkere Hengst wird sich durchsetzen und vererben. Schwächere Tiere sterben aus. Aus diesem Grund gelten Mustangs als ausgesprochen widerstandsfähig und leistungsbereit.

 

DER NATÜRLICHE LEBENSRAUM DER MUSTANGS IST BEDROHT

 

Wie viele Mustang leben bereits in Auffangstationen?

Zurzeit leben bereits 46.000 Mustangs und Wildesel in Auffangstationen und warten auf ihre Chance.

 

Wie lebt der American Mustang heute?

Heute noch leben ca. 70.000 Mustangs und Wildesel frei auf bereitgestelltem Land der Regierung. Aufgrund des kargen Bodens ist das Land größtenteils vegetationsarm, sodass die Tiere weite Wege auf Nahrungssuche zurücklegen müssen. Dies und die natürliche Selektion haben diese Pferde sehr robust und gesund erhalten.

Die Zahl an Mustangs ist jedoch in den letzten Jahren so stark angestiegen, dass das Verhältnis von Mustangs zu den zur Verfügung stehenden Weideflächen im Ungleichgewicht ist. Um den Mustang zu schützen, sieht sich das BLM gezwungen, regelmäßig einige der Mustangs einzufangen und in Auffangstationen unterzubringen. Über ein Adoptionsverfahren wird versucht den Pferden ein neues Zuhause zu schenken.

 

Warum lässt man den Mustang nicht in Freiheit leben?

Die Situation der Mustangs in der Wildbahn ist heute leider nicht ganz einfach. Ihnen steht nur ein gewisser Teil der großen Fläche Amerikas zur Verfügung. Fressfeinde wie der Berglöwe wurden vom Menschen mit Erfolg vertrieben, sodass sich die Herden in zu großem Maß vermehren. Werden die Herden zu groß, sieht man sich gezwungen, Tiere zum eigenen Schutz einzufangen. Denn wenn der Mensch Wildtiere durch Zäune, Straßen und Industrie begrenzt, ist er unserer Meinung nach verpflichtet, sich um den Erhalt der Tiere zu kümmern. Wassermangel spielt heute eine große Rolle. Recherchen zufolge kann die zur Verfügung stehende Fläche nur 27.000 Tiere beherbergen und ernähren. Aktuell leben 70.000 Mustangs und Esel in freier Wildbahn. Infos zur Situation: http://www.igmustang.de/american-mustang/schutz-des-mustangs/

 

Freiheit vs. Auffangstation

Natürlich haben die Pferde in der freien Wildbahn ein artgerechtes Leben, aber das bedeutet nicht automatisch ein einfaches und bequemes. Täglich müssen viele Kilometer zurückgelegt werden, Dürreperioden und Wassermangel machen den Tieren das Leben schwer. 46.000 Pferde und Wildesel stehen bereits in Auffangstationen. Sie wurden aufgrund von Überpopulation gefangen und suchen ein neues Zuhause. Für diese Pferde lohnt sich der Weg nach Deutschland.

 

Löst eine Kastration die Probleme?

Die Mustanghengste werden direkt nach dem Einfangen kastriert. Es gibt auch schon Wallache in der Wildbahn. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass immer noch fast doppelt so viele Pferde in der Wildbahn leben, wie die Fläche, Recherchen zufolge, aufnehmen kann. Es besteht keine Chance die Flächen der Pferde zu vergrößern. Über eine Geburtenkontrolle versucht man die Vergrößerung der Herden zu beeinflussen. Dies ist aber sehr aufwendig. Und auch stressbelastend, denn die Herden müssen jährlich eingefangen werden, um die Stuten mit Vaccine PZP zu behandeln.

 

Sind die American Mustangs fürs EVENT extra eingefangen worden?

Nein. Die Mustangs, welche für das Event ausgewählt werden, sind hierfür nicht aktuell aus der Wildbahn gefangen worden, sondern stehen bereits in Auffangstationen.

DAS EVENT "MUSTANG MAKEOVER GERMANY" - einzigartig in Europa

 

ZIELE DES EVENTS

Welche Ziele verfolgt das Mustang Makeover?

Wir möchten auf die Situation der Mustangs aufmerksam machen und die Bekanntheit dieser besonderen Pferde erhöhen, das sind die Primärziele. Schwerpunkte dieses Events sind aber auch das Vermitteln von Wissen zu den Themen Pferdetraining und Pferdegesundheit, die Förderung eines fairen und vertrauensvollen Umgangs mit Equiden und das Schaffen einer Plattform für Reiter aus allen Reitsportdisziplinen. Wir möchten zudem das Interesse für die Adoption/den Kauf eines Mustangs wecken und über wichtige Fakten informieren.

 

Stehen Mustangs nicht auch teilweise zum Abschuss frei? 

Die Mustangs stehen unter staatlichem Schutz und dürfen nicht abgeschossen werden. Außerdem gibt es ein generelles Schlachtverbot in den USA. Das gesetzlich vorgeschriebene Adoptionsjahr schützt den Mustang zusätzlich, denn wer ein Jahr lang ein Pferd gepflegt, trainiert und gefüttert hat wird es im Anschluss nicht zum Schlachter nach Canada oder Mexiko bringen. Heute werden vermehrt Mustangs als Sale Authorized Horse ausgezeichnet. Dafür müssen sie in 3 Auktionen/Adoptionsevents kein Zuhause gefunden haben. Diese Pferde sind frei verkäuflich und es findet keine Kontrolle nach dem Kauf statt. Ob ein solches Pferd in Mexico oder Canada beim Schlachter landet, ist ungewiss.

 

Was erwartet mich beim Mustang Makeover?

Nach harmonischen Grundsätzen, gepaart mit Vertrauen und Fair Play, treten die Mustang-Trainer-Teams auf dem EVENT an, um diese besonderen Pferde zu präsentieren. Unser Vorbild war das amerikanische Extreme Mustang Makeover. Weit abgewandelt, wird das MUSTANG MAKEOVER die Grenzen sprengen. 2019 werden 15 herausragende europäische Trainer diese einzigartigen und wundervollen Pferde nach 100 Tagen Training auf dem CHIO Gelände in Aachen vorstellen und im atemberaubenden Finale zeigen, wie flexibel, intelligent und anpassungsfähig die von der Natur geprägten Mustangs sind.

Was bedeutet "from wild to mild"?

Unter dem Motto “from wild to mild” bilden die unterschiedlichen Trainer ihr Pferd aus, immer unter der Vorgabe Harmonie und Vertrauen zu fördern und zu unterstützen. Denn das sind die Richtlinien, nach denen der Wettbewerb gewertet wird. Es geht nicht um das am weitesten ausgebildete Pferd, vielmehr geht es um Partnerschaft und Fair Play. 

Welche Ausbildung erhalten die Mustangs in Deutschland?

Alle Pferde werden nach ihrem eigenen Tempo trainiert. Jeder Trainer hat seine eigenen Methoden und Elemente, die er „seinem“ Mustang beibringen wird. Wir vertrauen den Trainern die Pferde an und wissen, dass jeder einzelne „seinen“ Mustang nach bestem Wissen und Gewissen ausbilden wird.

Das Event setzt keine Mindestausbildung für die Teilnahme am Event voraus. Wir haben uns dafür entschieden den gesamten Wettbewerb über Harmonie und Fair Play zu bewerten. So wird es möglich sein, dem Mustang-Trainer-Team die nötige Zeit zu geben Übungen mit Ruhe und Gelassenheit zu erlernen. Der Wettkampfdruck wird reduziert. Sollte ein Pferd im Wettbewerb Unsicherheiten zeigen, so ist es vom Veranstalter zugelassen und auch erwünscht, dem Pferd die Situation noch einmal vom Boden aus zu zeigen und ihm die Möglichkeit zu geben die Prüfung positiv abzuschließen.

 

Gibt es nicht genug Pferde in Deutschland?

Die Vielfalt an Pferderassen in Deutschland basiert insbesondere darauf, dass schon immer verschiedene Pferde aus dem Ausland importiert wurden. Der Amerikanische Mustang verfügt über Eigenschaften, die bei den hochgezüchteten Pferderassen verloren gegangen sind. Ein Unterschied liegt insbesondere darin, dass es sich bei der Zucht von Pferden in Deutschland um die vom Menschen gesteuerte Vermehrung der Tiere handelt, während der Mustang sich auf natürliche Art vermehrt. Bei dem Import des Mustangs geht es demnach nicht um die Anzahl der Pferde in Deutschland, sondern vielmehr um die Vielfalt der Arten.


DER TRANSPORT & DER ABLAUF

Wie kommt der Mustang nach Deutschland?

Alle Mustangs werden per Flugzeug nach Deutschland importiert. Wie uns schon viele Importe gezeigt haben, ist der Mustang ein sehr ruhiger Fluggast. Die Pferde sind von Natur aus anpassungsfähig und warten nach dem Verladen geduldig bis zur Ankunft in Deutschland.

 

Was genau geschieht denn mit den Mustangs nach dem Event? Rechtfertigt das die Reise?

Die Mustangs finden nach dem Event über eine Auktion ein neues Zuhause. Die Event Pferde stehen für 46.000 Pferde und Esel in den Auffangstationen. Durch sie und die Aufmerksamkeit die dieses Event auf die Mustangs wirft, sind wir uns sicher, dass noch weitere Pferde eine gute Zukunft in Deutschland haben werden. Die Käufer 2017 sind allesamt ganz begeistert von ihren neuen Partnern. Sie stimmen uns zu, dass diese Tiere etwas ganz Besonderes sind.

 

Ist es nicht zu stressig für die Pferde importiert zu werden, um danach 3 Monate ausgebildet zu werden?

Die Mustangs sind sehr anpassungsfähige Pferde. Es wurden schon viele Mustangs nach Deutschland importiert und wir haben immer wieder die Bestätigung bekommen, dass sie auf dem Flug sehr ruhig sind und es keinerlei Probleme gibt. Da unser Event über Vertrauen, Harmonie und Fair Play bewertet wird, es keine Mindestausbildungsbestimmung gibt, sehen wir keine Schwierigkeiten für die Pferde. Wir haben sehr gute Ausbilder im Team, die den Pferden mit Respekt und Fair Play gegenübertreten. Am Ende gewinnt nicht das am Weitesten ausgebildete Pferd, sondern das harmonischste Team.
Die Alternative für das einzelne Pferd ist es, oft jahrelang in der Auffangstation zu stehen und zu warten. Im Falle einer Erkrankung kann dem Pferd, da nicht an den Menschen gewöhnt, nicht geholfen werden. Es hat bereits Experimente gegeben, bei denen gut trainierte Mustangs in der Wildbahn freigelassen wurden, diese haben sich aber für den Besitzer entschieden, nicht für das Leben in Freiheit.

 

Warum sind die Pferde schon halfterführig?

Natürlich müssen die Mustangs gehalftert werden und in vorbereiteten Gängen, von einer ihr vertrauten Person, geführt werden können. Die Pferde sind aber nicht ans Auf- und Abhalftern gewöhnt und kennen keine fremden Personen. Auch das Verladen und das Stehen in engen Durchgängen wird mit den Tieren geübt. Die Trainer in Deutschland müssen sich das Vertrauen aber erneut erarbeiten, da die Mustangs sie noch nicht kennen. Die Unsicherheit Fremden gegenüber legt sich mit weiterer Ausbildung.
Diese übernehmen die TOP Trainer in Deutschland und Anrainerstaaten. Um den Pferden die größtmögliche Sicherheit zu bieten, begleitet unsere USA Trainerin die Pferde auf dem Flug.

 

Warum werden sie "vorbereitet ". Dann sind sie ja nicht mehr roh!

Sie werden von einer erfahrenen Mustangtrainerin auf den Import vorbereitet, um sie möglichst stressfrei zu importieren. Sie sind von dieser Trainerin auf hoch umzäunten Wegen/ im Round Pen mit Hilfsperson bereits geführt worden. Sie können weder am Hals, Beine, Bauch und Rücken angefasst werden, noch hat weiteres Training in den USA stattgefunden.

 

Wie kommt der Trainer zu „seinem“ Mustang?

Im Februar findet eine Auslosung statt, bei der die Pferde den Trainern zugelost werden. Es wird nach Größen sortierte Gruppen geben, um zu verhindern, dass ein großer (schwerer) Trainer ein sehr zierliches, kleines Pferd bekommt.

Die American Mustangs werden im Mai für das Mustang Makeover 2019 nach Deutschland importiert. Diese Pferde wurden aufgrund von Überpopulation gefangen und haben seitdem in der Auffangstation in Oregon gelebt und auf ihre Chance gewartet. Jetzt werden diese Pferde von einer ausgezeichneten Mustang-Trainerin in den USA behutsam an den Menschen gewöhnt. Die Pferde werden halfterführig gemacht und auf den Import mit dem Flugzeug vorbereitet. Der Transport stellt für den Mustang kein großes Problem dar. Die Trainer übernehmen „ihren“ Mustang am Flughafen für 100 Tage und trainieren das Pferd auf pferdegerechte Art.

DIE CHALLENGE & DIE AUKTION

Wo liegt der Unterschied zu dem Extreme Mustang Makeover aus den USA?

In Amerika werden die Pferde in 90 -100 Tagen möglichst weit ausgebildet. Das ist in Deutschland anders, denn unser Event wird über Vertrauen, Harmonie und Fair Play bewertet. Es gibt keine Mindestausbildungsbestimmung, so dass wir keine Schwierigkeiten für die Pferde sehen.  Wir haben sehr gute Ausbilder im Team, die den Pferden mit Respekt und Fair Play gegenübertreten. Am Ende gewinnt nicht das am weitesten ausgebildete Pferd, sondern das harmonischste Team.  Das ist anders als in anderen Wettbewerben. Eine echte Alternative.
Die Prüfungen auf dem Event 2018 bestehen aus einer „Handling Prüfung“, in der die Teams ihre Alltagstauglichkeit beweisen sollen, einer gerittenen Prüfung für die „adult“ Mustangs, einem Trail, der zeigen soll wie tief das Vertrauen der Mustangs zu ihren Menschen ist und dem Highlight des Events, dem Freestyle Finale.

 

Gibt es ein Preisgeld?

Das Preisgeld wird zu 50% an einen gemeinnützigen Verein, der im Vorfeld von dem Trainer bestimmt wird, gespendet.

 

Wie teuer werden die Pferde in der Auktion?

Die Pferde werden einen Auktionsstartpreis von 7500 Euro haben. Das Pferd hat am Ende der 100 Tage einen Wert von mehr als 10.000 Euro, wenn man die Importkosten von ca. 7000 Euro und den Beritt eines Pferdes mit 1000 Euro/Monat berechnet. Hier sollte man bedenken, dass die Trainer deutlich mehr Zeit in „ihren“ Mustang investieren als in ein normales Berittpferd. Ein Teil des Erlöses fließt an den Verein IG MUSTANG e.V., welcher sich wiederum um die Pferde in den Auffangstationen in den USA kümmert, ein anderer Teil fließt an den Trainer zurück.


Wann erfolgt die Versteigerung?

Die Auktion erfolgt nach dem Finale am 5.8.2018. Interessenten müssen sich im Vorfeld, spätestens auf dem Event beraten und registrieren lassen. Nach erfolgreicher Registrierung, kann der Bieter nach Rücksprache mit dem Veranstalter „sein“ Pferd bei dem Trainer kennenlernen.

 

Kommen die Mustangs überhaupt in gute Hände, wenn man sie über eine Auktion versteigert?

Interessenten sollten sich im Vorfeld von American Mustang Germany spätestens auf dem Event beraten und registrieren lassen. Zusätzlich wird eine besondere Übergabe der Pferde beim Trainer angeboten, um den neuen Besitzer und sein Pferd möglichst optimal aufeinander vorzubereiten. Durch die große Video-Präsenz werden die potentiellen Käufer schon früh auf die Pferde aufmerksam und haben so die Chance sie beim Trainer vor dem Event kennenzulernen. Alle unsere Trainer sind daran interessiert, dass „ihr“ Mustang in gute Hände kommt. Dazu bieten sie ein offenes Training, Beratungen und Besichtigungstermine für die Interessenten an.

 

Wann muss ich den Mustang in Aachen abholen?

Die Mustangs werden gerne von den Trainern mit zurück auf die eigene Anlage genommen. Dort bieten die Trainer, in entspannter Atmosphäre, ein Kennenlernen des neuen Pferdes an.

Allen Trainern ist es wichtig den Übergang ins neue Zuhause für den Mustang und den Besitzer so einfach wie möglich zu gestalten. Denn eines liegt allen am Herzen. Der Mustang und sein menschlicher Partner sollen zusammengeführt werden, um eine lebenslange Partnerschaft zu fördern.

 

Inwiefern weiß ich, ob ein Mustang für mich geeignet ist und kann ich ihn kennenlernen?

Durch viele Bilder, Videos und Informationen auf unserer Internethomepage und Facebook-Seite (Mustang Makeover Germany) kann man sich einen guten Eindruck von den Mustangs machen. Auch über die Seiten der Trainer kann man das Training der Mustangs verfolgen. Wenn man noch mehr über den Mustang erfahren möchte, kann man sich mit dem jeweiligen Trainer in Kontakt setzen, sich beraten lassen und den Mustang persönlich kennenlernen. Ein jeweiliges Kennenlernen MUSS über den Veranstalter angemeldet werden (info@mustangmakeover.de) und setzt eine gültige Anmeldung als Bieter voraus.

 

Gibt es eine Ankaufsuntersuchung?

Jeder Interessent kann seinen eigenen Tierarzt in Aachen beauftragen oder schon im Vorfeld beim Trainer zu Hause eine AKU durchführen lassen. Aus der Aachener Gegend wird als EVENT Tierarzt die Klinik Lichtenbuch zuständig sein (www.pferdeklinik-lichtenbusch.de). Diese kann ebenfalls für eine AKU vor Ort am Samstagabend beauftragt werden. Die Kosten sind vom Bieter zu tragen. Wir bitten hierfür um Anmeldung beim Veranstalter. Ebenfalls bitten wir darum, sich zusammenzutun, falls mehrere Personen das gleiche Pferd untersucht haben möchten. Dies reduziert den Stress des Pferdes sich mehrfach untersuchen zu lassen und spart dem Einzelnen Geld.

 

Wie genau funktioniert die Auktion?

Im Vorfeld muss sich jeder Interessent für die Auktion online registrieren oder sich an dem Tag am Mustang Makeover Stand registrieren lassen. Dort erhält dann jeder Registrierte eine Bieternummer, mit der er während der Auktion auf „seinen“ Mustang bieten kann, indem er die Nummer gut sichtbar hochhält. Ist man der Höchstbietende, wird vor Ort direkt ein Formular unterzeichnet, mit welchem man in die Meldestelle zum Bezahlen geht.

 

Wie kann ich mein Pferd bezahlen?

Das Pferd wird nach der Auktion direkt bezahlt. Die Zahlung kann sowohl in bar oder als Kartenzahlung abgewickelt werden, mindestens 5500€ müssen angezahlt werden. Der Käufer sollte vorher sicherstellen, dass er über genügend Geld verfügt und dass auch höhere Summen von seinem Konto abgebucht werden können. 

 

Was passiert nach der Auktion, muss ich mein Pferd direkt mitnehmen?

Das Pferd kann nach der Auktion gerne noch einmal von seinem jeweiligen Trainer mitgenommen werden. Bitte erfragen Sie im Vorfeld die Möglichkeiten der einzelnen Trainer. So kann dann in gewohnter Umgebung für das Pferd und für Sie ein entspannteres Kennenlernen und eine ruhigere Übergabe erfolgen. Allen Trainern ist es wichtig den Übergang ins neue Zuhause für den Mustang und den Besitzer so einfach wie möglich zu gestalten. Vielleicht entscheiden Sie sich aber auch, das Pferd noch weiter im Beritt des Trainers zu lassen. Dies sprechen Sie bitte im Vorfeld mit dem Trainer ab. Sollten Sie das Pferd direkt mitnehmen wollen, so steht das Ihnen als Besitzer natürlich frei. Alle Pferde müssen bis Montag 10 Uhr das Gelände verlassen haben. 

 

Sollte ich als Besitzer/in eines Mustangs etwas Besonderes beachten?

Um dem Mustang ein toller Partner zu werden, sollte der zukünftige Besitzer sich mit dem Trainer absprechen, um dem Pferd den bestmöglichen Übergang zu gewährleisten. Außerdem sollte der Besitzer sich im Vorfeld schon Gedanken machen, ob und wo er das Pferd halten möchte, ob er für die weitere Ausbildung einen Trainer vor Ort hat oder ob er eventuell das Pferd noch einige Zeit bei dem Trainer in Beritt geben möchte. Weitere Infos finden Sie hier